Im Durchschnitt verursacht die Heizung etwa 25% der verbrauchten Energie im Haushalt. Daher ist es wichtig, dass die einzelnen Räume entsprechend richtig geheizt werden. Für die verschiedenen Zimmer im Haus gibt es unterschiedliche Temperaturzonen, die für den jeweiligen Raum ideal geeignet sind. In den Wohnräumen sollte eine Temperatur von etwa 20 °C herrschen. Im Badezimmer kann die Temperatur sogar bei etwa 23 °C liegen, ebenso wie im Kinderzimmer, wo es etwa 22 °C warm sein darf.

In der Küche und im Schlafzimmer sind 15 bis 16 °C hervorragend geeignet. Bei kaum oder wenig frequentierten Räumen sollte die Thermostat-Einstellung auf Stufe 1 stehen. Als Faustregel gilt, dass jedes Grad weniger, etwa sechs Prozent an Heizkosten spart.

Mit dem Einbau von modernen Thermostatventilen die Heizkosten senken

Mithilfe von modernen Thermostatventilen ist es möglich, die passende Raumtemperatur für jedes Zimmer automatisch einzustellen. Die Heizung stellt sich somit je nach Voreinstellungen automatisch ein. Dies führt in Kombination mit der passenden Raumtemperatur zu einer merklichen Kostenersparnis. Der Austausch der Ventile lohnt sich in der Regel immer. Einsteiger-Modelle gibt es im Baumarkt bereits ab 40 Euro, die sich angesichts der Kostenersparnis innerhalb kürzester Zeit wieder amortisiert. Das Nachrüsten der Ventile lohnt sich insbesondere bei großen Wohnungen oder Häusern, wo die Anwesenheitszeiten der Bewohner stark variieren. Somit kann jeder Bewohner die Heiztemperatur individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse einstellen.

Doch auch der Austausch von älteren Ventilen lohnt sich häufig, da diese oft nicht mehr genau eingestellt werden können und die Raumtemperatur somit nicht mehr genau bestimmt werden kann. So muss die Heizung immer wieder nachjustiert werden, um die gewünschte Temperatur zu erreichen, was zu steigenden Heizkosten führt.