Insbesondere bei älteren Modellen kann es vorkommen, dass der Badheizkörper nicht mehr die volle Leistung erbringt, bzw. die Heizleistung schwankt. Während einige Badheizkörper in Ihrem Haus schon bei geringer Stufe eine hohe Heizleistung erbringen, werden hingegen andere auch bei hoher Stufe nur lauwarm. Dieses Problem hängt nicht, wie zunächst erwartet, mit der Entlüftung zusammen, sondern mit einem unregulierten Heizsystem.

Um das Heizsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist ein hydraulischer Abgleich nötig. Durch die genaue Analyse der für das Heizsystem relevanten Faktoren wird die Heizungsanlage samt Badheizkörpern so eingestellt, dass im gesamten Haus ausgeglichene Druckverhältnisse herrschen und eine optimale Energieversorgung gewährleistet ist. Ein weiterer Nebeneffekt, der durch den hydraulischen Abgleich entsteht, sind sinkende Energiekosten.

Weitere Tipps um das Optimum aus Ihren Heizkörpern herauszuholen

Räume die wenig beheizt werden, sollten geschlossen bleiben, da sonst Räume die warm bleiben sollten auskühlen und wiederum Räume die eine niedrige Temperatur haben sollten sich zu stark aufheizen. Außerdem erhöht sich somit das Risiko der Kondenswasserbildung, das an den Außenwänden des kalten Raums entsteht. Deshalb sollten die Fenster morgens nach dem Aufstehen weit geöffnet werden, sodass die Feuchtigkeit, die sich im Raum angesammelt hat, entweichen kann.

In regelmäßigen Abständen sollten die Badheizkörper entlüftet werden, um überschüssige Luft aus dem Heizkörper zu entfernen. Erste Anzeichen für zu viel Luft im Badheizkörper ist das Gluckern oder das zu geringe Aufwärmen des Heizkörpers. Im Idealfall entlüften Sie Ihre Heizkörper einmal im Jahr, kurz bevor die Heizsaison beginnt, mit einem speziellen Schlüssel. Durch diesen einfachen Tipp können Sie Ihre Heizkosten um bis zu 15 Prozent senken.